Facebook Datenschutz Krampf: Pinnwand Nachrichten verstecken/verbergen

Posted 06 Aug 2010 — by trenz
Category Facebook

Gerade treibt mich Facebook mit seiner unmöglichen Datenschutz Philosophie zur Verzweiflung. Alles was man bei Facebook macht – jeder Furz – landet in der Timeline deiner Pinnwand unter “Neueste Aktivität”. Eine Eigenschaft von der Facebook lebt. Du kannst mitverfolgen was deine Freunde so tun. ABER Freunde sind bei Facebook ein dehnbarer Begriff. Früher oder später hat man eine überschaubare Vielzahl an echten aber auch unechten Freundschaften (Arbeitskollegen, flüchtige Bekanntschaften, …) .

Jetzt ist es so, dass ich gerne selbst bestimmen würde, was in der Timeline meiner “Freunde” so auftaucht. Ich meine, es geht ja nun wirklich nicht jeden etwas an, dass ich Gruppe X aus welchen Gründen auch immer beigetreten bin oder mir Seite Y gefällt. Vielleicht bin ich ja nur an den News einer Facebook-Seite interessiert, ohne dass ich per Megafon mitteilen möchten, dass ich die Seite zu meinen Interessen hinzugefügt habe (“Gefällt mir” ist ein schlechter Euphemismus). Ich möchte unerwünschte Pinnwand Meldungen vor anderen Facebook Nutzern verbergen / verstecken.

Ergo war mein Gedanke: Ich klicke auf “Gefällt mir” einer Seite, die Aktion taucht in den News meiner Pinnwand auf. Dann gehe ich auf meine Pinnwand und lösche den Eintrag darüber. Fertig, niemand kann mehr sehen, dass ich der Seite beigetreten bin. Aber Pustekuchen! Der Eintrag verschwindet nur von meiner Pinnwand. In der Timeline meiner Freunde werden meine Aktionen munter weiter dokumentiert. Konnte das erst über einen Zweitaccount überprüfen.

In den Privatsphäre Einstellungen von Facebook (hah, dass ich nicht lache) gibt es im großen und ganzen nur das Alles-oder-nichts-Prinzip. Verberge alles vor allen, dann braucht man Facebook aber nicht mehr oder zeige alles. Man kann zwar eine Positiv/Negativ Liste anlegen. Also sagen wer und wer nicht etwas über meine Aktivitäten erfahren soll. Aber das ist bei vielen Freunden absolut nicht praktikabel. Also kann man die Globalen Einstellungen vergessen. Hier wäre es Praktisch wenn man z.B. ausschließen könnte, dass Seitenmitgliedschaften (“XYZ” gefällt Seite “ABC”) nicht angezeigt werden, alles andere (z.B. habe Freund X hinzugefügt) aber schon.

So komme ich also nicht weiter. Glücklicherweise hat Facebook eine neue Datenschutz-Funktion eingeführt. Wenn ich etwas “Teile”, dann kann ich auswählen wer die Nachricht sehen soll (Alle, Freunde, Nur Ich). Eine geniale Idee. Vor jeder Pinnwand Nachricht kann ich genau entscheiden wer das alles sehen soll. Aber von wegen, Facebook ist ein A****. Beim “Teilen” funktioniert das. Bei “Gefällt mir”, oder wenn ich eine Nachricht auf einer “Seite” verfasse gibt es die Möglichkeit nicht.

Fazit: Es gibt bei Facebook keine zuverlässige und transparente Kontrolle darüber,wer von deinen Aktivitäten in dem Netzwerk erfährt. Und es gibt keine Möglichkeit bereits gemachte Aktivitäten aus der Timeline von Freunden zu entfernen oder zu verbergen / verstecken. Der Ruf den sich Facebook bei mir erarbeitet hat ist sehr schlecht und ich bis ausgesprochen zurückhaltend mit meiner Facebook Nutzung geworden.

Hat jemand funktionierende Lösungen für die geschilderten Probleme? Wie sind eure Erfahrungen?

Mini-USB wird Standard für Handy-Ladegeräte

Posted 31 Jul 2010 — by trenz
Category Mobiltelefonie

Die EU hat angekündigt, dass ab 2011 alle neuen Handy-Ladegeräte mit einem europaweit einheitlichen Anschluss ausgestattet werden sollten. Ziel ist es den Verbraucher nicht mit unnötig vielen Ladegeräten zu belasten. Mit fast jedem neuen Handy gab es bisher auch ein neues nicht kompatibles Ladegerät. Auch die Umwelt sollte von einer Verringerung des Elektroschrottaufkommens profitieren.

Als neuer Standard wird sich vermutlich der USB Typ B Mini durchsetzen. Eine Reihe von Handys setzen bereits heute auf den Standard, so z.B. die Blackberry Modelle. Die populären iPhones haben dagegen einen ganz eigenen Standard. Mini USB scheint jedenfalls eine gute Wahl, viele Geräte abseits von Mobiltelefonen nutzen ebenfalls den Anschlusstyp. So z.B. auch diverse Digitalkameras.

Persönlich finde ich es eine gute Idee, dass sich die EU in diesem Bereich stark macht. Keiner profitiert von unterschiedlichen Anschlusssteckern. Über die Industrie konnte sich bisher kein Standard durchsetzen. Im Vergleich führte der Formatkrieg bei Datenträgern dazu, dass sich die Blu-ray Disc gegenüber der HD-DVD durchgesetzt hat. Aber bei Ladegeräten gibt es keine echte Konkurrenz zwischen den Elektronikherstellern. Vermutlich wird sich durch den Vorstoß der EU, der Mini-USB Standard bei Ladegeräten, von Europa über die USA in die ganze Welt ausbreiten.

Marketing mit Foursquare und Gowalla

Posted 05 Jul 2010 — by trenz
Category Allgemein

Foursquare und Gowalla sind die derzeit populärsten sozialen Netzwerke mit dem Attribut “location-based“. Das bedeutet es sind Dienste, welche auf dem Smartphone genutzt werden und anderen Teilnehmern Einblicke in die eigenen ortsgebundene Aktivitäten ermöglichen.

In Deutsch bedeutet das: Du startest die App auf deinem Mobiltelefon. Die App zeigt dir eine Liste von Orten in der Umgebung an (dein Standort wird per Mobilfunknetz oder GPS ermittelt). Ein Ort kann z.B. eine Kneipe sein oder eine Tankstelle. Du klickst den Ort in der Liste an uns loggst dich ein. Als Besucher eines Ortes kannst du einen Kommentar hinterlassen und tauchst in der “History” des Ortes als Besucher auf.

Über den Sinn und Zweck dieser location-based Dienste wollen wir uns hier nicht lange aufhalten. Theoretisch kannst du sehen wo sich deine (echten) Freunde rumtreiben und wie andere Leute einen Ort bewerten. Praktisch hat haben die Apps in DE noch keinen allzu großen Nutzen. Vielleicht ist der Fun-Faktor mit einigen echten Freunden, also Leuten die du persönlich kennst, nicht unerheblich. Du könntest sehen wohin es sie am Wochenende verschlägt und wie es ihnen dort gefällt. Von Privatsspähre wollen wir jetzt auch nicht reden. Sondern von Marketing mit Foursquare und Gowalla.

Prinzipiell lassen sich die Dienste nutzen, um Werbung für einen Ort zu machen – und das ist von Foursquare und Gowalla auch so gewollt. Bist du zum Beispiel Betreiber einer Café-Bar, kannst du sie als Ort bei den Diensten anmelden. Als Inhaber eines Ortes kannst du Marketingaktionen starten. Zum Beispiel jemandem, der sich 10 mal eingeloggt hat, einen Gratiskäffchen spendieren. Eine originelle und moderne Art des Marketing. Wie gesagt, diese Art des Marketing ist auch von den Diensten erwünscht.

Es gibt aber auch eine ein wenig “spammigere” Art des Marketings mit Foursquare und Gowalla. Und zwar um Werbung für deine Webseite zu machen. Als Webmaster macht es natürlich keinen Sinn einen Ort anzumelden. Man lebt schließlich im Internet.

Aber man könnte doch bei jedem Ort den man besucht seine Duftmarke hinterlassen, also seinen Domainnamen. Man muss bei der Anmeldung bei Foursquare bzw. Gowalla als Nutzernamen seinen Domainnamen eintragen. Noch geht das jedenfalls. Bei jedem Ort in den du dich einloggst, erscheint dann domain-xyz.de war da. Und in der Timeline deiner Freunde erscheint auch: domain-xyz.de hat Ort X besucht. Wenn du fleißig einlädst, dann hast du schnell hunderte (unechte) Freunde zusammen.

Bei Gowalla z.B. kann man sich in jeden Ort einloggen, der im Umkreis von einem Kilometer ist. In einer Innenstadt können das sehr viele Orte sein. Foursquare ist da etwas restriktiver. Wer viel reist, der kann so seine Domain-Adresse bei sehr vielen Orten hinterlassen. Bei Gowalla bleibt der Username auch durchaus lange in der History des Ortes.

Klar, allzu viel wird das alles nicht bringen (außer man automatisiert das irgendwie), aber eine lustige und originelle Idee seine Domain zu “spreaden” ist es ja durchaus. Die Domain bleibt bestimmt bei einigen Leuten im Kopf hängen.

barcoo App – Lebensmittelampel auf Umwegen

Posted 04 Jul 2010 — by trenz
Category Mobiltelefonie

Viel wurde in letzter Zeit über die Lebensmittelampel geredet. Grundsätzlich ist es eine gute Idee den Fett-, Zucker- und Salzgehalt von Lebensmitteln in Form einer einfachen Ampelkenzeichnung  (grün = supi, gelb = geht noch, rot = pures Gift) auf die Verpackungen zu drucken. Es wäre eine nützliche Entscheidungshilfe beim Lebensmittelkauf. Auch wenn die Kennzeichnung immer noch etwas Mitdenken erfordert (Cola Light gesünder als Apfelsaft mit dem vielen bösen Zucker?!).

Nun… die Lobby der Lebensmittelhersteller hat sich durchgesetzt. Die Lebensmittelampel kommt nicht auf unsere Verpackungen. Dafür als App auf unsere Smartphones :)

Die App barcoo der Firma checkitmobile GmbH steht für Android und iPhone Nutzer zur Verfügung. Über die integrierte Kamera des Handys können Barcodes (diese Strichcodes für die Kassen) gescannt werden und barcoo sucht in einer Datenbank nach Informationen über das Produkt. Und tadaa… da ist sie wieder, die Lebensmittelampel.

Tatsächlich kennt barcoo eine beeindruckende Fülle an Produkten. Lebensmittel aller populären Discounter sollten kein Problem sein. Die App funktioniert wirklich. Aber wirklich nutzen werden es trotzdem die wenigsten.

Letztlich sind wir faul und uninteressiert. Wer macht sich schon die Mühe die Lebensmittel in seinem Einkaufswagen zu scannen. Das der Knusper-Schokorigel so gesund nicht sein wird, können wir uns denken. Und es sieht auch etwas dämlich aus, wenn man im Laden, mit seinem Handy neben jedem Produkt rumwedelt.

Im Alltagseinsatz wird die barcoo App, trotz bestandenem Praxistest, die meiste Zeit auf dem Handy versauern. Einfach als praktischen Gründen. Ändern kann sich dies, wenn die soziale Komponente des Dienstes weiter ausgebaut wird. Wenn zu jeden Produkt hinreichen viele Verbrauchermeinungen in der Datenbank landen, steigt der Nutzwert der App stark an. Als Partygag ist barcoo jedenfalls schon jetzt sehr cool :)

Link zur barcoo Webseite

Die App ist über den Android-Marketplace oder Apples App-Store zu beziehen.

Firefox Add-on Cooliris: schick, nutzlos, überall

Posted 21 Jun 2010 — by trenz
Category Allgemein

Wenn wir uns die Add-on Seite von Firefox anschauen, dann finden in der Rubrik Popular die Erweiterung Cooliris. Was in dieser Rubrik auf Seite eins auftaucht, das ist millionenfach installiert – populär halt.

Cooliris ist eine Erweiterung, die es erlaubt Bilder in einer Art 3D-Galerie anzuschauen. In 3D lässt sich durch die Galerie fliegen und interessante Bilder können näher betrachtet werden. Es sieht verdammt schick aus… und es ist verdammt nutzlos. Richtig gelesen – Millionen Leute installieren sich Cooliris und so gut wie niemand nutzt das Add-on. Warum? Naja, Bilder sind nun mal 2D, jede 3D Galerie macht es nur umständlicher sich Bilder anzuschauen. So cool Cooliris auch ist, viel mehr Potential als ein Bildschirmschoner hat die Erweiterung nicht.

Dabei ist die Unterstützung des Plugins bei vielen Webseiten erstaunlich gut. Um Cooliris zum Bildergucken zu nutzen, muss eine Webseite entsprechen angepasst sein (ein RSS-Feed muss angelegt sein). Und hey, kaum ein Big Player der Cooliris nicht eingebunden hat. Jeder will dabei sein, hehe.

Es gibt viele coole Firefox Plugins, wirklich nützliche dagegen schon weniger. Nützlich ist um Beispiel das vor kurzem vorgestellte Firefox-Plugin Lazarus zum Wiederherstellen von Formularinhalten oder auch DAS Plugin für Webseitenentwickler: Firebug. Cooliris dagegen fällt eher in die Kategorie cool – mehr nicht.

Lena Meyer-Landrut wird Synchronsprecherin für “Sammys Abenteuer”

Posted 17 Jun 2010 — by trenz
Category Allgemein

Die steile Karriere von “everybody’s darling” Lena Meyer-Landrut geht weiter. Wie es scheint wurde sie als Synchronsprecherin für den Animationsfilm SAMMYS ABENTEUER engagiert.

Lena soll der Schildkröte Shelly ihre Stimme leihen, neben Schauspielgrößen wie Matthias Schweighöfer und (hüstel…) Axel Stein. Der Familienfilm scheint auf den Pfaden von “Findet Nemo” zu wandern und ist eine belgische Produktion welche hierzulande am 28. Oktober 2010 in den Kinos anlaufen soll.

Für den Eurovision Star Lena Meyer-Landrut ist das Engagement im Filmbereich natürlich eine Win-Win Situation. Sie wird noch bekannter, macht Erfahrungen in einem weiteren großen Feld der Medien und knüpft neue Kontakte. Auch finanziell dürfte etwas dabei herausspringen. Vor allem aber es es ein weiteres großes Abenteuer in Lenas Turbokarriere.

Ich freue mich jedenfalls und bin gespannt wo uns der Jungstar sonst noch begegnen wird :)

1000 € für ein iPhone oder doch lieber einen Goldbarren?

Posted 16 Jun 2010 — by trenz
Category Allgemein

Auf Golem.de fliegen gerade einige Importpreise für das kommende iPhone 4 durch den Raum.Von zum Teil deutlich über 1000 € ist da die Rede. Ein unvorstellbarer Preis für ein Handy. Da kommen mir gleich die Luxusausführungen von Nokia Handys in den Sinn. Designerhandys in Gold und mit Brillanten besetzt. Die Handy-Luxusmarke Vertu stellt derlei her und gehört zu Nokia.

1000 Euro für ein modernes Prestige-Smartphone von Apple also. Faktisch weniger, denn wer die Importpreise vergleicht kommt auch an günstigere Konditionen: Im Ausland kostet das iPhone 4 schließlich auch z.T. deutlich weniger.

Wer nicht auf das Geld schauen muss, dem kann es ohnehin egal sein. Wer nix zu verschenken hat, der sollte abwägen ob der Preis des Handys und der Prestigegewinn ein neues iPhone zu besitzen, sich die Waage halten. Zweifelsohne geht ein großer Teil des Preises auf die Handymarke zurück. Das iPhone 3G ist technisch veraltet, wird aber immer noch völlig überzogenen Preisen verkauft. Das neue iPhone 4 ist von der Technik her natürlich wieder “up to date”, aber andere Premium Handys stehen dem im nichts nach und sind zum Teil deutlich günstiger.

Lange Zeit war Apples iPhone von der Technik und Bedingung her der Trendsetter – das große Vorbild für alle Handyhersteller. Dadurch ist Apple wieder zum Weltkonzern aufgestiegen. Aber mittlerweile hat die Konkurrenz ihre Hausaufgaben gemacht, oft sogar besser. Die Technik ist kein Argument mehr. Also verkauft Apple nunmehr vorrangig ihr Markenimage: Mercedes oder VW ist hier die Frage. Mercedes und einen Hauch mehr Bewunderung oder einen VW und ein paar Goldbarren bleiben im Tresor…

Geld verdienen mit Flattr? Wohl kaum!

Posted 13 Jun 2010 — by trenz
Category Allgemein

Gerade geistert in vielen Blogs das Thema Flattr umher (Basicthinking, Netzwertig, Niggemeier, WebWriting Mag, …). Das Projekt dessen Name ich eher mit Flatulenz assoziiere, ist eine Art soziales Bezahlsystem für gute Artikel im Web.

Die Idee ist einfach: Der Seitenbetreiber schreibt einen Artikel und fügt einen Flattr Button hinzu. Als Flatter User hast du ein Konto, aufgeladen mit echtem Geld, und wenn dir ein Artikel im Web gefällt, dann kannst du den Button anklicken und der Seitenbetreiber erhält einen kleinen Centbetrag, kann also mit Flattr Geld verdinen.

Ein guter Artikel kann sich bei entsprechend vielen Klicks da schon mal rechnen. Aber hey, im Grunde ist es doch eher ein Gag als eine ernstzunehmende Einnahmequelle oder gar ein Geschäftsmodell. Artikelschreiber für guten Content freiwillig zu belohnen, ist ja keine  schlechte Idee. Aber Flattr ist letztlich einfach eine Abwandlung von Buttons wie “Gefällt mir”, “Digg it”, “Yigg it” und co…
Die meisten dieser Buttons sind schnell wieder verschwunden, je nachdem welcher Buttonanbieter gerade populär ist, weil die Leute einfach selten auf solche Buttons klicken. Und bei Flattr wird es nicht anders sein.

Letztlich ist es doch wie so oft. Populäre Seiten mit sehr vielen Besuchern, für die lohnt es sich natürlich so einen Flattr-Button einzubauen. Das bringt schon ein paar Euros. Aber die Seiten sind ohnehin bekannt und haben durch die vielen Besucher bessere Einnahmequllen. Unbekanntere Seiten mit noch so tollen Artikeln werden kaum einen Cent einnehmen. Letztlich funktioniert das System also nicht.

Flattr ist ein Hype der sich vermutlich schnell wieder in Luft auflösen wird. Trotzdem bin ich mal gespannt wenn die ersten Webseiten ihre Einnahmen über den Button offenbaren. Bitte gerne auch hier in den Kommentaren posten oder auf eure Artikel betreffend den Einnahmen verweisen.

Google Sprachsuche – Suchen per Spracheingabe

Posted 09 Jun 2010 — by trenz
Category Allgemein

Und noch eine neue Android-App von Google, welche für den deutschsprachigen Raum angepasst wurde. Mit der Google Sprachsuche lässt sich die Suchanfrage der Sprache eingeben, statt den Text mühsam mit den Fingern einzutippen. Die App heißt im englischsprachigen Raum “Search by Voice“.

Wenn man keine QWERTZ-Tastatur an seinem Handy vorweisen kann, ist man gezwungen Suchphrasen per “Touch” einzugeben. Insbesondere bei kleinen oder wenig sensitiven Displays (oh man, wenn ich an mein früheres HTC Diamond denke) eine nervenzehrende und langsame Angelegenheit. Per Sprache geht die Eingabe deutlich schneller. Rechts neben den Such-Button ist nach Installation der Sprachsuche-App ein kleines Mikrofon Icon. Ein Klick startet die Spracheingabe.

Googles Sprachsuche funktioniert erstaunlich gut und ist praxistauglich. Lediglich bei seltenen Suchbegriffen und Eigennamen tut sich die App schwer. Da erscheint schon mal etwas völlig anderes als gesprochen wurde. Das System soll aber lernfähig sein. Die Qualität der Ergebnisse soll sich im Laufe der Zeit verbessern. Die Eingabe von Suchbegriffen per Buchstabieren funktioniert leider nicht wirklich (und das Zeitfenster zum Sprechen ist zu kurz).

Die App steht allen Android Nutzern ab Version 1.6 zur Verfügung. Im Android-Market bitte nach “Sprachsuche” und nicht nach “Search by Voice” o.ä. suchen, sonst findet ihr nix.

Noch sehr Beta: Google Maps Navigation

Posted 09 Jun 2010 — by trenz
Category Allgemein

Die aktuelle Version 4.2 von Google Maps für Smartphones, ist nun für den deutschsprachigen Raum verfügbar. Die Android-App enthält neuerdings die Navigationssoftware Google Maps Navigation.

Heute hatte ich die Gelegenheit Goolges Navigationssoftware als Autofahrer auszuprobieren (die App ist auch für Fußgänger ausgelegt). Die Teststrecke war der Weg von meiner Arbeit nach Hause, ein Weg den ich in und auswendig kenne und der garantiert die kürzeste und praktikabelste Strecke ist (das sagt auch mein Navigon-Navi).

Erst einmal das Positive: Google Maps Navigation hat mich korrekt nach Hause geleitet. Der von der Android-App vorgeschlagene Weg, entspricht meinem üblichen Heimweg und dem Weg, den auch das Navigon-Navi für richtig hält.

Ausgereift ist Google Maps Navigation in der Version 4.2 jedoch noch lange nicht. Google selbst hebt den Beta-Status der Software hervor. Die Sprachanwewisungen erfolgen über die Google-Software Text-To-Speech. Diese App muss vor der Benutzung von Googles Navi-Software installiert werden. Die Sprachausgabe ist aber eine Qual, wenn man die Qualität der modernen Navis gewohnt ist. Hölzern klingt die Stimme und von deutscher Grammatik kann keine Rede sein. Die Lokalisierung der Software ist also noch nicht abgeschlossen. Bei den meisten Aussagen weiß man jedoch was gemeint ist. Auch die Standardfunktionen von normalen Navis, z.B. das Ansagen und Anzeigen von korrekten Spuren ist noch im Anfangsstadium.

Für eine Betasoftware ist Google Maps Navigation schon mal ganz passabel. Ich würde mein normales Navi jedoch nicht durch die App ersetzen. Bis das der Fall ist, werden sicher noch einige Updates der Software nötig sein. Zur Not kann Googles App jedoch einspringen, wenn der Akku des Handys das mit macht.

Vielleicht ist die Fußgänger-Navigation schon praktikabler. Dies habe ich noch nicht testen können. Als Fußgänger hat man sein Auto-Navi für gewöhnlich nicht dabei. Da kann der Google Dienst gewiss nützlich sein.

(die Android-App wurde mit einem HTC Desire getestet)