Im letzten Artikel zum Facebook Datenschutz Krampf habe ich mich dazu geäußert, dass es kaum sinnvoll möglich ist, auf Facebook Aktionen durchzuführen, ohne dass es die Freunde in der Freundesliste erfahren. Ein nachträgliches Entfernen von nicht für die Öffentlichkeit bestimmten Handlungen (z.B. ein Klick auf “Gefällt mir”) ist erst Recht nicht möglich.
Ich muss mich korrigieren, es gibt einen völlig idiotischen aber funktionierenden Weg. Und zwar mittels eines Zweitaccounts. Mit einem zweiten Facebook Account kann man tatsächlich sämtliche Aktionen, die nicht in die Timeline der Freundesliste des Hauptaccounts gehören, zuverlässig verbergen. Man kann also interessanten Gruppen und Seiten beitreten, ohne das es alle wissen und sich sogar an Diskussionen beteiligen ohne Megafon zu spielen. Man muss lediglich seine Identität aufgeben (vermutlich wächst FB wegen der vielen Zweitaccounts so schnell
). Natürlich sollte der Name und das Bild des neuen Accounts nicht mit dem Hauptaccount übereinstimmen. Idealerweise hat man sich auch nicht gegenseitig in der Freundesliste. Problematisch wird es natürlich wenn man mit Freunden aus dem Hauptaccount interagieren will. Man müsste mit seiner Zweitaccount Scheinidentität die entsprechenden Freunde wieder einladen. Ziemlich idiotisch das alles, aber momentan der einzige Weg die volle Kontrolle über das was man veröffentlicht zu behalten.
Richtig Sinn macht dies aber für Betreiber von Facebook Seiten (Facebook-Pages). Die Seiten werden nur über den Zweitaccount gepflegt um, seinen Hauptaccount nicht mit den “Webmaster”-Tätigkeiten zu verwursten.
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